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Ducati TT1 von Lars Lindenberg

Ducati TT1 von Lars Lindenberg

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Diese TT1 war die optische Vorlage für Lars’ Motorrad.

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… und das ist daraus geworden.

Lars war früher im Yamaha-Cup unterwegs. Nach längerer Pause nun der Wiedereinstieg, allerdings mit einem Classic-bike.

Weil in seinem Fuhrpark sowieso eine Pantah herumstand, sollte diese hier umfangreich in Form gebracht werden. Meine Begeisterung darüber hielt sich in Grenzen, schließlich könnte man Zeit und Geld ja auch gleich für eine attraktivere Basis aufwenden – dachte ich so -. Als mir dann ein Bekannter den Kauf einer TT1 mit 750er Motor anbot, ein angefangenes aber nicht fertig gewordenes Projekt, ging alles ganz schnell. Lars verwarf das Pantah-Vorhaben, die TT1 wurde gekauft und im Herbst/ Winter 2010/11 aufgebaut.

Das gestaltete sich jedoch schwieriger als gedacht. Die TT gab es nicht zum Schnäppchen-Preis, bestand aber offensichtlich aus lauter solchen…. Ebay ließ grüßen !!! Bis auf den neuen einwandfrei verarbeiteten Pierobon Rahmen fanden sich überall offene und versteckte Mängel. Das Gerät erwies sich als wahre Zeitfressmaschine. Anstelle der Verkleidung hätte man besser ein Kilo Harz und ein paar Flicken Glasgewebe gekauft. Als Wilbers das Federbein überarbeiten wollte, waren die etwas irritiert weil das Teil für eine 1100er Guzzi gebaut war. Irritation auch beim rechten Lenkerschalter: Zündung AN wenn Schalter OFF, Zündung AUS wenn Schalter ON. Optik des Schalters wie Ducati, innen wohl für einen Zweitakter mit Magnetzünder gemacht , usw.usw.
Trotz aller Widrigkeiten ging es dennoch voran und Ende Mai war die TT startklar für ihre ersten Einsätze.

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40er Dellortos sind obligatorisch; für den horizontalen Zylinder als Fallstrom-Variante. Der Alu-Tank wurde dafür passend geändert.

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Die am hinteren Rahmenrohr positionierte Niederdruck-Benzinpumpe sorgt für eine sichere Spritversorgung.

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Die JAKO-SACHSE Zündanlage sorgt für doppelte Zündfunken pro Zylinder.

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Diverse Halterungen für Batterie, Verkleidung usw. wurden aus Alublech angefertigt, die Oberflächen fein gestrahlt und nicht poliert. Das passte optisch besser zu den gestrahlten Oberflächen des Motors.

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Die CNC-gefräste Bremskernplatte ist über die Zugstrebe direkt in der Schwingenachse verschraubt, daher braucht die Ankerplatte nicht gelagert werden. Die Hinterradfederung wird somit nicht durch Bremsmomente gestört.

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Das Cockpit besteht lediglich aus einem mechanischen Drehzahlmesser und einem An-/Aus-Schalter für die Zündung; dieser mit integrierter Leuchtiode.

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Lambda-Fittings in beiden Krümmern sind obligatorisch für die Vergaserabstimmung und etwaige Fehlerdiagnose.

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Die Sitzhöhe der TT ist zu tief. Das war damals zwar angesagt, ist aber nachweislich fahrdynamisch falsch. Es kam aber aus optischen Gründen für Lars nicht in Frage, die Sitzbank höher zu montieren, wesentliche Verdickung des Sitzpolsters sah auch blöd aus. Um wenigstens die langen Beine entspannter unterzubringen, wurden die Fußrasten tiefer gesetzt. Das wurde mit den noch zusätzlich schwenkbaren Frästeilen erreicht.

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