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Moto Guzzi LeMans 1

Die Maschine entstand 1994, als eine Neuzulassung in Deutschland schon unmöglich war. Deshalb wurde sie kurzerhand auf der Isle of Man zugelassen. Die Fahrwerksqualitäten waren beeindruckend, was ich selbst einmal beim Ducati Race in Assen ausprobieren durfte.

Der Aufbau / Restauration einer Moto Guzzi war für mich ungewohntes Neuland, aber interessant. Für Runar Corts durfte ich vor Jahren bereits zwei Motorräder aufbauen, eine Ducati Köwe und besonders extravagant eine Velocette Venom Thruxton. Jetzt sollte es eine Guzzi sein.

Weil der Motor noch ganz gut klang, sollte der erstmal unberührt bleiben. Ansonsten gab es recht freie Hand. So kam es, daß sich manche Details, sagen wir mal, verselbstständigten. Eine Tat erfordert in Konsequenz die nächste. Letztlich wurde daraus eine größere Baustelle als zuerst geplant.
Ein grundsätzliches Problem schien mir die vorhandene geringe Sitzhöhe und Abstand von Fußrasten zu Sitzbank zu sein. Unbequem und fahrdynamisch negativ. Die Linie des Motorrades (Tank-Sitzbank) war nach hinten fallend, was – persönliche Ansicht – nicht gut aussieht.

Also wurde der schon vorhandene Alu-Tank hinten angehoben, die aus Alublech gefertigte Sitzbank in der Linie angepasst. Diese Maßnahmen erhöhten wie gewollt die Sitzposition aber es gab keine optisch gute Verbindung zum Tank. Hinten unter dem Tank klaffte ein dicker Luftspalt. So kam eine LM1 nun zu einer Ablageschale für Bordwerkzeug, Handy o.ä. Auf dem Bild mit der Elektrik zu sehen.

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Die Fahrerraste lässt sich in 24 Pos. verstellen, daher brauchte es einen
Schwenkhebel, der die Pumpendruckstange immer relativ mittig führt.

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Spielfreie und leichtgängige Schaltkinematik. Der kurze Hebel ist von Ducati, auch die Welle. Der Lagerbock mit Kugellagern ist selbstgemacht.

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Cockpit-Gestaltung einmal anders. Der Veglia-Competitione Drehzahlmesser
unter der Sitzbank ein Blinkrelais und die sollte bleiben. Der Tacho ist digital, aber mit klassischer roter 7-Segment Anzeige. Ein Zündschloss fehlt, dafür gibt es in der Mitte einen An-/Aus-Schalter und einen dicken Starterknopf.

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Bei der Elektrik wurde rigoros aufgeräumt. Unter der Sitzbank ein Blinkrelais und die Zündbox. Vorn unterm Tank zwei Zündspulen. Der Limaregler sitzt auf gemeinsamer Platine mit Zünd-Impulsgebern vorn auf der Lima. Bleibt noch das Anlasser-Relais und ein kleiner Sicherungskasten. Das sitzt unter der polierten Aluplatte in Gegend der Batterie. Links hinter der „Brotdose“ sitzen zwei große in der Höhe einstellbare Gummipuffer. Hier liegt hinten das Produkt englischer Tankbaukunst auf, deswegen auf einer Breite von 11 cm in der Höhe großzügig unterschiedlich einstellbar.

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Die Halterung der Batterie nimmt per justierbarer Gummipuffer Maß an der Batterie.

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Die blauen Benzinschläuche sind leicht, absolut Bleifreibenzin resistent und druckstabil (Berstdruck 64 bar). Der federleichte Kennzeichenhalter aus Kohlefaser hat M5 Gewindeeinsätze. Keine Fummelei mit Muttern beim Verschrauben des Kennzeichens – beides Dinge, die bei JAKO zu bekommen sind. Bei uns ebenfalls erhältlich: die verwendete Zündanlage inkl.  Limareglerfunktion, der digitale Tacho, der Sicherungskasten, Lenker, Blinker, Federbeine hinten usw. usw.

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